Zweitägige Tour

SALTA –
Calchaqui-Täler – CACHI – CAFAYATE
und
Quilmes-Ruinen,

zurück durch die
Quebrada de las Conchas

 

Unser Fahrzeug war zur Freude von Yaco ein Toyota Geländewagen. Für die überwiegenden Schotterpisten sicher ein geeignetes Fahrzeug. Durch den Regenwald ging es zunächst nach Westen, hinunter in die Calchaqui-Täler (heilige Täler). Eine Passstraße führt in Serpentinen anschließend wieder bis auf ca. 3400 m. Über eine Hochebene (Parce National Los Cardones) gelangten wir nach CACHI.
Eine bizarre Bergwelt mit malerischen Indianerdörfern, in denen Chillischoten angebaut und Ziegen gezüchtet werden zieht an uns vorbei.

Tagesziel sind außerdem die Ruinen von Quilmes südlich von Cafayate; eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Argentiniens.
Wir übernachten in Cafayate, in und um die der Weinbau dominiert. Bekannt ist der Weißwein der Torrontès-Traube.  
In Cafayate muss man auch ein Kaktus-Eis gegessen haben, das es aber nur in einer Eisdiele gibt.

Nach zwei Weinproben fuhren wir am folgenden Tag durch die “Quebrada de las Conchas“ zurück nach Salta. Eine faszinierende Schlucht deren Felsen in unterschiedlichen Farben und Formen von Wind und Wetter geformt sind.

Zurück in Salta sind wir überfüllt von Eindrücken.


Calchaqui-Täler



Bauernhof in den Calchaqui-Tälern




Auch ein Bauernhof


Blick zurück in die Täler


Der höchste Punkt ist erreicht


Überraschend: Blumenmeer


Hochebene in den Anden (ca. 3000 m);

Nationalpark „Los Cardones“; hier stehen ungefähr 28.000 Kakteen, die jährlich 2 cm wachsen, erst nach 40 Jahren blühen und dann süße Früchte tragen. Das Holz ist / war bei den Indianern als Baumaterial beliebt.
Hier lebt auch eine besonders wollige Lama-Art („Vikunja“), die unter Naturschutz steht.
Die anschließende Strecke ist Teil einer alten Inka-Straße nach Cuzco („Recta Tin Tin“), wenngleich sie inzwischen als wichtige Transitstrecke gut ausgebaut ist.

CACHI

Ist der eindruckvollste Ort im gesamten Tal hat etwa 1800 Bewohner.

An der Plaza liegt eines der besten archäologischen Museen Argentiniens.

Angeblich wegen des guten Klimas soll es nirgendwo in Argentinien mehr 100-jährige Menschen geben wie hier.

Bei klarer Luft scheint der mächtige „Cerro Cachi„ (6300 m hoch) nur eine Armlänge entfernt zu sein.


Cachi, Kolonialkirche "San Josè" von 1796


Naturschauspiel, ganz nebenbei


Bei diesem Indiogehöft konnten wir nicht vorbei ohne etwas zu kaufen. Der Weber kauft zwar das Naturgarn, färbt aber mit selbst nach alten Verfahren hergestellten Naturfarben. Ponchos, Teppiche u.ä. Die Sachen sind so schön, dass man gerne mehr kaufen würde.
Mit Bildberichten aus der Regenbogenpresse wird belegt, dass hier ein päpstliches Gewand gefertigt wurde.


Deutsche Spuren




Kirche in Molinos


Bauern, die ihre geernteten Chilischoten zum Trocken ausbreiten

Abrupt hielt Yaco, unser Fahrer, an  - 
er hatte ein Tarantel gesehen, die vor uns die Straße überquerte.
Die Größe wird im Vergleich zu den Steinen deutlich.

 



Unten:                                 unten rechts:
Katkusblüten                        "Schatz" im Museum    
                                           der Quilmes-Ruinen

Ruinen von Quilmes
Die Ruinen sind eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Argentiniens. Diese Festungsstadt der Quilmes-Indianer (ein Stamm der Calchaqui) stammt aus der Zeit um 800 n.Chr. Zum Zeitpunkt ihrer Zerstörung im Jahre 1667 zählte sie etwa 3000 Einwohner. Nach 50 Jahren wurde der Wiederstand von den Konquistadoren gebrochen. Die Überlebenden wurden von den Spaniern in ein Reservat bei Buenos Aires gebracht, wo sie entwurzelt und von Krankheiten der Europäer ausgelaugt zugrunde gingen.

Die Funde belegen die hochentwickelte Kultur der Indianer. So z.B. ein Wasserversorgungssystem über mehr als 100 km.


Cafayate

Eine freundliche Kleinstadt mit 7500 Einwohnern. An der Plaza liegt die ungewöhnliche, fünfschiffige Kathedrale „del Rosario“.

Wein, hauptsächlich von der aus Spanien importierten und dort inzwischen ausgestorbenen
Torrontes-Traube dominiert im landwirtschaftlichen Bereich. Bei einer Weinprobe (und auch sonst) konnten wir uns von der Qualität der Weine überzeugen.

Dann ging’s wieder zurück nach Salta, durch die „Quebrada de las Conchas“. Hier genossen wir nochmals unvergleichliche landschaftliche Eindrücke



links:
Hier (rechts) ist die Akustik so gut, dass u.a. die Berliner Philharmoniker schon ein Konzert gegeben haben sollen. 
Der Größenvergleich mit den Menschen lässt die Ausmaße erahnen.


... und wenn Jemand danach fragen sollte ....
Alemania liegt hier!
(kurz vor Salta)

Die Rundreise wurde gebucht bei: www.argentinianexplorer.com
Echt empfehlenswert!

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